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Abonnieren sie jetzt unseren Newsletter und profitieren von unserem Wissen rund um das Thema Wealth & Asset Management. Der Newsletter informiert Sie in regelmässigen Abständen über die aktuellsten regulatorischen Themen im Bereich Wealth & Asset Management und welchen Einfluss diese auf ihr Geschäft sowohl in der Schweiz als auch im europäischen Wirtschaftsraum haben könnten.

 

Weisshorn Consulting on PRIIPs

17/06/2016

Wir freuen uns Ihnen unsere Publikation zur EU Verordnung über Basisinformationsblätter für verpackte Anlageprodukte für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukte (PRIIPs) vorstellen zu dürfen. Wir geben in dieser Broschüre einen kurzen Überblick über die wichtigsten Punkte des Basisinformationsblattes und gehen auf einige Herausforderungen bei deren Produktion und Verteilung ein.​ LINK

MiFID II – Europäisches Parlament erlässt Rechtsvorschriften bezüglich einjähriger Verschiebung

07/06/2016

Das Europäische Parlament bestätigt die einjährige Verschiebung der MIFID II Richtlinie und ihrer Verordnung MiFIR.

Das EP hat am Dienstag, 7. Juni 2016 die Zustimmung für eine einjährigen Verschiebung ausgesprochen. Diese formelle Bestätigung des EP gibt den Wertpapierfirmen ein weiteres Jahr, damit sie die regulatorischen Vorschriften umsetzen können. Weiter haben nun auch die Mitgliedstaaten ein Jahr mehr Zeit, die MiFID II Richtlinie in ihr nationales Recht zu implementieren. LINK

Die Europäische Kommission hat eine delegierte MiFIR Verordnung angenommen

18/05/2016

Die delegierte Verordnung der Europäischen Kommission zur Ergänzung der MiFIR mit Hinblick auf Begriffsbestimmungen, Transparenz, Portfoliokomprimierung und Aufsichtsmaßnahmen zur Produktintervention und zu den Positionen wurde am 18 Mai 2016 publiziert. Weitere delegierte Rechtsakte werden im Verlauf dieses Jahres publiziert.

Die delegierte Verordnung spezifiziert dabei:

  • Die Regeln bezüglich der Bestimmung der Liquidität von Eigenkapitalinstrumenten
  • Die Regeln bezüglich der Bereitstellung von Marktdaten auf einer vernünftigen kommerziellen Basis
  • Die Regeln bezüglich der Publikation, Auftragsausführung und Transparenzvorschriften für systematische Internalisierer und die Regeln bezüglich der Aufsichtsmassnahmen zu Produktinterventionen durch die ESMA, EBA und nationale Behörden sowie die Verwaltungsbefugnisse der ESMA beim Positionsmanagement

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ESAs finalisieren das Basisinformationsblatt für die Kleinanleger in EU

07/04/2016

Der gemeinsame Ausschuss der Europäischen Aufsichtsbehörden (EBA, EIOPA, ESMA - ESAs) hat seine Entwürfe der technischen Regulierungsstandards (RTS) in Bezug auf die Darstellung und den Inhalt der Basisinformationsblätter, das Standardformat der Basisinformationsblätter, die Methodik für die Darstellung von Risiko und Rendite und zur Berechnung der Kosten in Einklang mit der Verordnung finalisiert.

Das Basisinformationsblatt (KID) soll dem Kleinanleger in Europa einfache und vergleichbare Information zu den Investmentprodukten im Banken-, Versicherungs- und Wertschriftensektor ermöglichen. Das Dokument auf drei Seiten soll die Transparenz und Vergleichbarkeit von Informationen zu den Risiken, Performance und Kosten der Produkte ermöglichen. Die neuen Regeln leisten Beitrag das Vertrauen in den Konsumentenschutz innerhalb der europäischen Banken-, Versicherungs-, und Wertschriftenprodukte zu stärken.

Die neuen Regeln zum Inhalt und der Darstellung des KID beinhalten Folgendes:

  • ein gemeinsames, dreiseitiges KID-Template, welches den Text und das Layout vorgibt;
  • ein Gesamtrisikoindikator bestehend aus sieben Klassen bezüglich Risiko und Rendite;
  • die Methodik, welche jedes PRIIP einer der sieben Risikoklassen zuordnet und den Einbezug von zusätzlichen Warnungen und Beschreibungen bestimmter PRIIPs;
  • Details zu den Performanceszenarien und ein Format für deren Darstellung, inklusive der möglichen Perfomance, dargestellt in verschieden (mindestens drei) Zeitperioden;
  • Kosten, inkl. der Zahlen die berechnet werden müssen und die Darstellung, d.h. in Zahlen und Prozenten;
  • Layout und Inhalte für die KIDs von “products offering multiple options”, wo eine Darstellung auf drei Seiten nicht möglich ist;
  • Regeln bezüglich Überarbeitung und Wiederveröffentlichung des KID, was mindestens jährlich zu geschehen hat; und
  • Regeln bezüglich der rechtzeitigen Bereitstellung des KID, so dasss der Kleinanleger genügend Zeit hat, um den Inhalt des KIDs für seine Investitionsentscheidung mitzuberücksichtigen.

Die neuen Regeln wurden der Europäischen Kommission zur Bestätigung vorgelegt und gelten ab dem 31. Dezember 2016.  LINK

ESAs veröffentlichen finale Entwürfe der Technical Standards bezüglich Collateral für nicht zentral abgewickelte Derivate

09/03/2016

Der Gemeinsame Ausschuss der europäischen Aufsichtsbehörden (ESAs) veröffentlicht den finalen Entwurf der technische Regulierungsstandards (RTS), welche die Rahmenbedingungen von EMIR definiert.

Diese RTS decken die Risikominderungstechniken im Zusammenhang mit dem Austausch von Sicherheiten zur Absicherung von nicht zentral abgewickelten over-the-counter (OTC) Derivate ab. Zusätzlich sind spezifische Kriterien in Bezug auf konzerninterne Ausnahmen und die Definitionen der praktischen und rechtlichen Hindernisse für den sofortigen Transfer von Sicherheiten zwischen den Gegenparteien enthalten.

Folgende Bestimmungen sind in den RTS enthalten:

  • Für OTC-Derivate, die nicht von einer zentralen Gegenpartei (CCP) gecleared werden, wird neu verlangt, dass die Gegenparteien sowohl Variationmargin (VM) als auch je nach Grösse Initialmargin (IM) austauschen müssen. Dadurch wird das Gegenparteienkreditrisiko reduziert, mögliche systemische Risiken gemindert und die Anforderungen des Basel Committee on Banking Supervision (BCBS) sowie der International Organisation of Securities Commissions (IOSCO) gewährleistet
  • Die RTS umreissen die Liste der in Frage kommenden Sicherheiten für den Austausch von Collateral , die Kriterien zur Sicherstellung eines ausreichend diversifiziert und nicht dem Korrelationsrisiko unterliegenden Collaterals, sowie die entsprechenden Methoden zur Bestimmung angebrachter Abschläge („Collateral haircuts“)
  • Die RTS legen die operativen Verfahren im Zusammenhang mit der Dokumentation, der rechtlichen Beurteilung der Durchsetzbarkeit der Vereinbarungen und des Zeitpunkts des Sicherheitenaustausches („collateral exchange“) dar
  • Sie decken die Verfahren für Gegenparteien und Aufsichtsbehörden bezüglich der Behandlung von konzerninternen Derivatkontrakte ab

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IOSCO veröffentlicht Ihren Outlook 2016 “Risiken im Wertschriftenhandel“

02/03/2016

Die International Organization of Securities Commissions (IOSCO) veröffentlicht ihren IOSCO Securities Markets Risiko Outlook 2016, dieser identifiziert und untersucht die wichtigsten Trends auf den globalen Finanzmärkten und die möglichen Risiken für die Finanzstabilität.

Der Outlook fokussiert sich auf die Herrausforderungen der Wertpapiermärkte und ob diese Risiken für das globale Finanzsystem darstellen. Der Outlook untersucht die wichtigsten Trends auf den globalen Finanzmärkten und deren Auswirkungen auf die Wertpapiermärkte, hierbei identifiziert er vier potentielle Risikobereiche:

  • Liquidität im Markt für Unternehmensanleihen
  • Risiken im Zusammenhang mit der Verwendung von Sicherheiten bei Finanzgeschäften
  • Schädliches Verhalten in Bezug auf den Vertrieb von Finanzprodukten und Dienstleistungen für Retailkunden
  • Cyber-Bedrohungen

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FINMA strafft und modernisiert Anforderungen zur Corporate Governance bei Banken

01/03/2016

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) bündelt die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Corporate Governance, das interne Kontrollsystem wie auch das Risikomanagement für den Bankensektor.

Dafür legt sie verschiedene Bestimmungen in einem Rundschreiben zusammen und passt die Regeln den Erkenntnissen aus der Finanzmarktkrise und den überarbeiteten internationalen Standards an. Konkret unterzieht die FINMA das neue Rundschreiben 2016/X „Corporate Governance – Banken“ sowie die verwandten Anpassungen in den Rundschreiben 2008/21 „Operationelle Risiken Banken“ und 2010/1 „Vergütungssysteme“ einer Anhörung bis zum 13. April 2016. Insbesondere folgende wesentliche Neuerungen und Anpassungen sind im Rundschreiben 2016/X „Corporate Governance – Banken“vorgesehen:

  • Über die Kontrollaspekte hinaus werden für das Oberleitungsorgan und die Geschäftsleitung auch Grundsätze und Strukturen zur Steuerung der Bank eingeführt („checks and balances“)
  • Banken der Aufsichtskategorien 1 – 3 werden neu jeweils einen separaten Prüf- und Risikoausschuss einzurichten haben
  • Alle Institute haben über ein durch die Geschäftsleitung ausgearbeitetes und durch das Oberleitungsorgan verabschiedetes Rahmenkonzept für das Risikomanagement zu verfügen
  • Alle Banken der Aufsichtskategorien 1 bis 3 haben eine Risikokontrolle zu unterhalten, die durch den Chief Risk Officer (CRO) geführt wird. Bei Banken der Aufsichtskategorien 1 und 2 muss der CRO in der Geschäftsleitung vertreten sein
  • Für alle Banken werden minimale Vorgaben zur Offenlegung im Bereich Corporate Governance festgehalten. Banken der Aufsichtskategorien 1 bis 3 unterstehen einer erweiterten Publikationspflicht entlang den Corporate Governance Offenlegungsrichtlinien der SIX

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EU: Die ESMA hat am 18. Februar 2016 ihr aktualisiertes öffentliches Register für die Clearingpflicht publiziert

19/02/2016

Das Update betrifft die sogenannten Kategorie 1 Clearingmitglieder, wobei es sich um Finanz-Gegenparteien oder Nicht-Finanz-Gegenparteien über einem bestimmten Clearingschwellenwert handelt, welche Clearingmitglieder eines zentralen Clearinghauses (CCP) sind. Kategorie 1 Firmen werden die ersten Firmen sein, welche mit dem zentralen Clearing von gewissen Derivatverträgen ab dem 21. Juni 2016 beginnen werden.

ESMA hat in Zusammenarbeit mit nationalen Aufsichtsbehörden und diversen CCPs diese Kategorie 1 Firmen identifiziert. Die ersten technischen Regulierungsstandarsds (RTS) der ESMA betreffend Clearingpflichten, welche verlangen dass gewisse OTC Zinsderivate in G4 Währungen (EUR,GBP,JPY und USD) durch zentrale Gegenparteien gecleared werden, traten am 21. Dezember 2015 in Kraft.

Bitte konsultieren Sie für das aktualisierte Register den folgenden   LINK

EU: ESMA publiziert die Stellungnahmen zum PRIIPs Konsultationspapier

10/02/2016

Die Europäische Wertpapieraufsichtsbehörde (ESMA) hat die erhaltenen Stellungnahmen zum PRIIPs Konsultationspapier vom 11. November 2015 bezüglich der Basisinformationsblätter publiziert.

Die Entwürfe technischer Regulierungsstandards und die Folgeabschätzung werden der Europäischen Kommission bis spätestens am 31. März 2016 vorgelegt. Der gemeinsame Ausschuss der Europäischen Finanzaufsichtsbehörden - EBA, EIOPA and ESMA – soll in diesem Zeitrahnmen eine finale Stellungnahme zur Konsultation publizieren.

Bitte konsultieren Sie für die Stellungnahmen den folgenden   LINK

CH Liquiditätsregulierung: Beginn der allgemeinen Berichterstattung zur «Net Stable Funding Ratio» (NSFR)

02/02/2016

Ab dem 2. Quartal 2016 bis Ende 2017 findet die allgemeine Berichterstattung zur NSFR statt, welche Teil der neuen Liquiditätsregulierung unter Basel III ist. Sie soll in der Schweiz ab 2018 als Mindestanforderung gelten. Diese allgemeine NSFR-Berichterstattung wird für sämtliche Institute eingeführt.

Der Erhebungsbogen für die allgemeine Berichterstattung steht zum Download auf der Internetseite der SNB bereit (http://www.snb.ch/en/emi/NSFR). Da die neuen Erhebungsmittel keine Formeln zur Berechnung der NSFR enthalten, stellt die FINMA eine aktualisierte Wegleitung sowie aktualisierte Berechnungsvorgaben im Excel-Format bereit, welche die Ermittlung der zu meldenden Angaben erleichtern.   Link